Portrait
1999 begann Inge Mayer ihre »Zweitkarriere« als Malerin. Niemand, nicht einmal sie selbst, hätte damals erwartet, dass ihre Bilder heute in Privatsammlungen, Arztpraxen und Architekturbüros quer durch Europa hängen.
Als Goldschmiedin in Hanau ausgebildet, beherrscht sie die Technik der Acrylmalerei auf Leinwand, als ob sie eher dafür ausgebildet worden sei. Dies hat auch die Bayerische Akademie der Künste so gesehen, die sie schon zu Beginn der »Zweitkarriere« allein aufgrund der überzeugenden Qualität der vorgelegten Bewerbungsmappe als »Bildende Künstlerin« anerkannte, was ein seltener Vorgang ist.
Neben dem Beherrschen der Technik ist Farbe der zentrale Punkt. So wie die Leidenschaft für edle Steine und deren prachtvolles Farbspektrum sich in den Schmuckstücken widerspiegelt, so manifestiert sich dieses ausgeprägte Farbempfinden auch auf der Leinwand. Die Gemälde entwickeln bei dem Betrachter regelmäßig eine Sogwirkung, man wird geradezu in die Bilder hineingezogen.
Inge Mayer











